Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
- Anbieterin und Geltungsbereich
1.1 Vertragspartnerin des Kunden ist:
Creative WebDesign
Seestrasse 81
CH-8267 Berlingen
Schweiz
E-Mail: info@creativewebdesign.ch
Nachfolgend wird Creative WebDesign als „CWD“ bezeichnet.
1.2 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen („AGB“) gelten für sämtliche Verträge zwischen der CWD und dem Kunden. Sie gelten insbesondere für:
- Webdesign und Webentwicklung;
- Erstellung, Anpassung und Pflege von Websites;
- Beratung und konzeptionelle Dienstleistungen;
- digitale Inhalte, Dokumente, Vorlagen und Vertragsboxen;
- Lizenzen und Abonnemente;
- Support-, Wartungs- und Betreuungsleistungen;
- Verkauf und Lieferung von Produkten;
- weitere Leistungen, die in einer Offerte, Leistungsbeschreibung oder auf der Website der CWD beschrieben sind.
1.3 Diese AGB gelten unabhängig davon, ob die Leistungen online, bei der CWD, beim Kunden oder an einem anderen vereinbarten Ort erbracht werden.
1.4 Die AGB gelten für Geschäftskunden und – soweit nicht ausdrücklich ausgeschlossen – auch für Konsumentinnen und Konsumenten. Zwingende gesetzliche Bestimmungen, insbesondere zwingende Konsumentenschutz- und Gerichtsstandsvorschriften, bleiben vorbehalten.
1.5 Individuelle Vereinbarungen in einer Offerte, einem Einzelvertrag oder einer Leistungsbeschreibung gehen diesen AGB vor. Allgemeine Einkaufs- oder Geschäftsbedingungen des Kunden gelten nur, wenn die CWD ihnen ausdrücklich schriftlich zustimmt.
- Angebot und Vertragsabschluss
2.1 Die auf der Website, in Prospekten oder sonstigen Unterlagen dargestellten Leistungen und Preise stellen grundsätzlich kein verbindliches Angebot dar, sofern sie nicht ausdrücklich als verbindlich bezeichnet werden.
2.2 Ein Vertrag kommt zustande:
- durch die schriftliche oder elektronische Annahme einer Offerte;
- durch die Bestätigung einer Bestellung durch die CWD;
- durch die Freischaltung eines Benutzerkontos, einer Lizenz oder eines Abonnements;
- oder durch die tatsächliche Inanspruchnahme einer von der CWD angebotenen Leistung, wenn die CWD diese Leistung erbringt oder die Nutzung ausdrücklich ermöglicht.
2.3 Die CWD darf eine Bestellung oder einen Auftrag ablehnen, insbesondere wenn:
- die Leistung nicht verfügbar ist;
- Angaben des Kunden unvollständig oder offensichtlich unrichtig sind;
- begründete Hinweise auf eine rechtswidrige oder missbräuchliche Nutzung bestehen;
- der Kunde mit Zahlungen in Verzug ist.
2.4 Lehnt die CWD eine Bestellung ab, werden bereits geleistete Zahlungen für noch nicht erbrachte Leistungen zurückerstattet. Weitergehende Ansprüche bestehen nur, soweit dies gesetzlich vorgeschrieben ist.
2.5 Der Kunde stellt sicher, dass sämtliche bei der Bestellung, Registrierung oder Auftragserteilung gemachten Angaben vollständig, korrekt und aktuell sind.
2.6 Die Vertragsunterlagen werden dem Kunden elektronisch oder in anderer geeigneter Form zur Verfügung gestellt. Der Kunde ist dafür verantwortlich, die Unterlagen aufzubewahren.
- Leistungsumfang
3.1 Der Umfang der geschuldeten Leistung ergibt sich aus der Offerte, dem Einzelvertrag, der Leistungsbeschreibung, der Bestellbestätigung oder der jeweiligen Produktbeschreibung.
3.2 Fehlt eine individuelle Leistungsbeschreibung, schuldet die CWD nur die Leistungen, die in der jeweils gültigen Produkt- oder Leistungsbeschreibung ausdrücklich genannt sind.
3.3 Nicht ausdrücklich vereinbarte Leistungen gelten als Zusatzleistungen. Dazu gehören insbesondere:
- zusätzliche Besprechungen;
- zusätzliche Korrektur- und Änderungsrunden;
- nachträgliche Änderungen des Konzepts;
- zusätzliche Seiten, Funktionen oder Schnittstellen;
- Übernahme, Bereinigung oder Aufbereitung von Kundendaten;
- zusätzliche Support-, Schulungs- oder Wartungsleistungen;
- Expressarbeiten und Arbeiten ausserhalb der üblichen Geschäftszeiten;
- Beschaffung kostenpflichtiger Inhalte, Lizenzen oder Software.
3.4 Zusatzleistungen werden nach vorgängiger Vereinbarung verrechnet. Wurde kein Preis vereinbart, erfolgt die Abrechnung nach dem üblichen Stundenansatz der CWD von CHF 150 pro Stunde, zuzüglich allfälliger MWST.
3.5 Die CWD darf zur Erfüllung ihrer Pflichten geeignete Mitarbeitende, Hilfspersonen, Lieferanten und Subunternehmer beiziehen.
3.6 Die CWD darf technische, organisatorische oder gestalterische Anpassungen vornehmen, sofern dadurch der vereinbarte Leistungsumfang nicht wesentlich beeinträchtigt wird.
- Termine, Abnahme und Verfügbarkeit
4.1 Termine und Fristen sind nur verbindlich, wenn sie in der Offerte oder im Einzelvertrag ausdrücklich als verbindlich bezeichnet wurden.
4.2 Fristen verlängern sich angemessen, wenn:
- der Kunde erforderliche Unterlagen oder Informationen nicht rechtzeitig liefert;
- Freigaben oder Entscheidungen des Kunden verspätet erfolgen;
- der Kunde nachträgliche Änderungs- oder Zusatzwünsche einbringt;
- Drittanbieter oder beigezogene Leistungspartner Verzögerungen verursachen;
- höhere Gewalt oder andere unvorhersehbare Ereignisse eintreten.
4.3 Nach Fertigstellung eines Arbeitsergebnisses stellt die CWD dieses dem Kunden zur Prüfung und Freigabe bereit.
4.4 Der Kunde prüft das Arbeitsergebnis innert 10 Arbeitstagen und meldet allfällige Mängel konkret und nachvollziehbar.
4.5 Erfolgt innerhalb dieser Frist keine begründete Mängelmeldung, darf die CWD das Arbeitsergebnis als genehmigt betrachten, sofern sie den Kunden auf diese Folge hingewiesen hat.
4.6 Nach der Freigabe gewünschte Änderungen werden als Zusatzleistungen verrechnet, sofern sie nicht der Behebung eines von der CWD zu vertretenden Mangels dienen.
4.7 Eine jederzeit unterbruchs- und störungsfreie Verfügbarkeit von Websites, Plattformen, Hostingdiensten oder digitalen Inhalten wird nicht garantiert. Wartungsarbeiten, Sicherheitsupdates und technisch notwendige Unterbrüche bleiben vorbehalten.
- Pflichten und Mitwirkung des Kunden
5.1 Der Kunde stellt der CWD alle für die Vertragserfüllung erforderlichen Informationen, Unterlagen, Inhalte, Zugangsdaten und Freigaben rechtzeitig, vollständig und korrekt zur Verfügung.
5.2 Der Kunde ist insbesondere verantwortlich für:
- Texte, Bilder, Videos, Logos und sonstige Inhalte;
- die Richtigkeit der von ihm gelieferten Angaben und Daten;
- die rechtliche Zulässigkeit der bereitgestellten Inhalte;
- erforderliche Einwilligungen, Lizenzen und Nutzungsrechte;
- die rechtzeitige Prüfung von Entwürfen und Arbeitsergebnissen;
- die Sicherung eigener Daten und Inhalte.
5.3 Der Kunde erteilt der CWD die erforderlichen Instruktionen und beantwortet Rückfragen ohne unangemessene Verzögerung.
5.4 Kommt der Kunde seinen Mitwirkungspflichten nicht rechtzeitig nach, darf die CWD:
- Fristen angemessen verlängern;
- den dadurch verursachten Mehraufwand verrechnen;
- die Leistungserbringung bis zur Mitwirkung unterbrechen;
- nach erfolgloser Nachfristsetzung vom Vertrag zurücktreten oder diesen kündigen.
5.5 Der Kunde ist für die sichere Aufbewahrung seiner Benutzerkennungen, Passwörter und sonstigen Zugangsdaten verantwortlich. Einen vermuteten Verlust oder Missbrauch hat er der CWD unverzüglich zu melden.
5.6 Der Kunde bestätigt, dass er volljährig und handlungsfähig ist oder rechtsgültig durch eine vertretungsberechtigte Person handelt.
5.7 Der Kunde darf die Plattformen, Produkte und Dienstleistungen der CWD nicht missbräuchlich verwenden. Unzulässig sind insbesondere Inhalte oder Handlungen, die:
- gegen Gesetze oder behördliche Anordnungen verstossen;
- Rechte Dritter verletzen;
- beleidigend, diskriminierend, pornografisch oder gewaltverherrlichend sind;
- Schadsoftware oder schädliche Codes enthalten;
- Spam, Phishing oder unbefugte Zugriffe bezwecken;
- die Infrastruktur der CWD oder Dritter beeinträchtigen.
5.8 Die CWD darf Inhalte, die der Kunde auf einer von der CWD betriebenen Plattform erfasst oder veröffentlicht, bei konkreten Anhaltspunkten auf ihre Rechtmässigkeit und Vertragskonformität prüfen. Eine allgemeine Pflicht zur laufenden Überwachung sämtlicher Kundeninhalte besteht nicht.
- Preise
6.1 Alle Preise werden in Schweizer Franken angegeben, sofern nichts anderes vereinbart ist.
6.2 Gegenüber Geschäftskunden verstehen sich die Preise zuzüglich gesetzlicher MWST, sofern die CWD mehrwertsteuerpflichtig ist.
6.3 Gegenüber Konsumentinnen und Konsumenten werden die gesetzlich erforderlichen Endpreise inklusive MWST angegeben.
6.4 Soweit nicht anders vereinbart, sind folgende Kosten nicht im Preis enthalten:
- Domainregistrierungen;
- Hosting- und Serverkosten;
- kostenpflichtige Plugins, Schriften, Bilder und Software;
- Lizenzen von Drittanbietern;
- Versand-, Zoll- und Einfuhrkosten;
- Reisekosten;
- Zusatzleistungen nach Ziff. 3.3.
6.5 Es gelten die Preise, die zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses auf der Website, in der Offerte oder in der Bestellbestätigung angegeben sind.
6.6 Bei laufenden Abonnementen und Dauerschuldverhältnissen darf die CWD Preise mit einer Vorankündigungsfrist von 30 Tagen anpassen. Erhöht sich der Preis wesentlich oder verschlechtert sich die Leistung wesentlich, kann der Kunde den Vertrag auf den Zeitpunkt des Inkrafttretens der Änderung kündigen.
- Rechnungsstellung und Zahlung
7.1 Rechnungen sind innert 10 Tagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug zu bezahlen, sofern auf der Rechnung keine andere Zahlungsfrist angegeben ist.
7.2 Die CWD darf bei grösseren Projekten Vorauszahlungen, Teilzahlungen oder Zahlungen nach Projektphasen verlangen. Die Zahlungsbedingungen werden in der Offerte oder Bestellbestätigung festgelegt.
7.3 Bei Zahlungen über Kreditkarte, PayPal oder andere Zahlungsdienste gelten zusätzlich die Bedingungen des jeweiligen Zahlungsdienstleisters.
7.4 Nach Ablauf der Zahlungsfrist gerät der Kunde ohne weitere Mahnung in Verzug, sofern dies gesetzlich zulässig ist. Ab Verzugseintritt schuldet der Kunde Verzugszinsen von 5% pro Jahr.
7.5 Die CWD darf bei Zahlungsverzug nach erfolgloser Mahnung:
- weitere Leistungen zurückbehalten;
- laufende Arbeiten unterbrechen;
- den Zugang zu noch nicht vollständig bezahlten digitalen Leistungen sperren;
- Vorauszahlung verlangen;
- den Vertrag nach den gesetzlichen oder vertraglichen Bestimmungen kündigen.
7.6 Die Zahlungspflicht für bereits erbrachte Leistungen und laufende Vertragsperioden bleibt durch eine Sperrung unberührt.
7.7 Mahn- und Inkassokosten dürfen nur verlangt werden, soweit sie gesetzlich zulässig, vertraglich vereinbart und verhältnismässig sind.
7.8 Der Kunde darf nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Gegenforderungen verrechnen. Gesetzliche Zurückbehaltungsrechte bleiben vorbehalten.
- Dienstleistungen und Beratung
8.1 Die CWD erbringt Dienstleistungen und Beratungen nach den anerkannten Grundsätzen der jeweiligen Fachbereiche und nach der vereinbarten Leistungsbeschreibung.
8.2 Eine bestimmte wirtschaftliche, technische, rechtliche oder werbliche Wirkung wird nur geschuldet, wenn sie ausdrücklich schriftlich zugesichert wurde.
8.3 Beratungsleistungen beruhen auf den Informationen und Unterlagen, die der Kunde zur Verfügung stellt. Der Kunde bleibt für die Richtigkeit und Vollständigkeit dieser Informationen verantwortlich.
8.4 Soweit nicht ausdrücklich vereinbart, stellen Informationen, Muster, Vorlagen und Empfehlungen der CWD keine individuelle Rechts-, Steuer-, Finanz- oder Unternehmensberatung dar.
8.5 Rechtliche, steuerliche oder regulatorische Abklärungen sind nur geschuldet, wenn sie ausdrücklich als Auftrag vereinbart wurden.
- Lizenzen und Vertragsboxen
9.1 Die CWD gewährt dem Kunden das Recht, die Dokumente, Vorlagen und Inhalte der gebuchten Vertragsbox während der vereinbarten Vertragsdauer zu nutzen.
9.2 Die Lizenz ist nicht exklusiv, nicht übertragbar und auf die Nutzung durch den Kunden für eigene Zwecke beschränkt.
9.3 Der Kunde darf die Dokumente für eigene interne oder private Zwecke verwenden, speichern und im erforderlichen Umfang anpassen.
9.4 Ohne ausdrückliche Zustimmung der CWD untersagt sind:
- Weitergabe an Dritte;
- Weiterverkauf oder Unterlizenzierung;
- Veröffentlichung oder öffentliche Zugänglichmachung;
- Verwendung zur Erstellung eines Konkurrenzprodukts;
- Verwendung für Kunden oder andere Dritte ausserhalb des eigenen Betriebs;
- Entfernung von Urheberrechts-, Lizenz- oder Quellenangaben.
9.5 Mitarbeitende des Kunden dürfen die lizenzierten Inhalte verwenden, soweit dies für interne Zwecke des Kunden erforderlich ist.
9.6 Technische Schutzmassnahmen und vorgesehene Dateiformate dürfen nicht umgangen oder verändert werden, soweit dadurch die Lizenzbeschränkungen umgangen werden.
9.7 Der Inhalt steht dem Kunden für die vereinbarte Dauer zur Verfügung. Nach Ablauf der Vertragsdauer endet das Recht auf Zugriff auf die Plattform und auf nicht dauerhaft überlassene Inhalte.
9.8 Bereits rechtmässig heruntergeladene Dokumente dürfen nach Ablauf der Vertragsdauer nur weiterverwendet werden, wenn dies in der Offerte oder Produktbeschreibung ausdrücklich vorgesehen ist.
9.9 Die Dokumente dienen als allgemeine Muster. Sie müssen vom Kunden auf den konkreten Einzelfall geprüft und angepasst werden. Die CWD übernimmt keine Gewähr dafür, dass ein Dokument ohne Anpassung für jeden Sachverhalt geeignet ist.
- Formatierung und technische Einschränkungen
10.1 Die CWD darf digitale Inhalte in solchen Dateiformaten und technischen Strukturen bereitstellen, die für die vereinbarte Nutzung geeignet sind.
10.2 Technische Einschränkungen, die Bestandteil des vereinbarten Lizenzmodells sind, sind zulässig, sofern sie dem Kunden vor Vertragsabschluss transparent mitgeteilt wurden.
10.3 Eine Änderung des Dateiformats ist zulässig, soweit sie für die vertraglich vorgesehene Nutzung erforderlich ist und keine technischen Schutzmassnahmen umgangen werden.
10.4 Die CWD übernimmt keine Gewähr dafür, dass die Inhalte mit sämtlichen Geräten, Programmen oder Systemen des Kunden kompatibel sind, sofern eine bestimmte Kompatibilität nicht ausdrücklich vereinbart wurde.
- Produkte, Lieferung und Eigentumsvorbehalt
11.1 Liefertermine sind Richtwerte, sofern sie nicht ausdrücklich als verbindlich vereinbart wurden.
11.2 Ist ein Produkt nicht verfügbar, informiert die CWD den Kunden möglichst rasch und bietet, soweit möglich, eine angemessene Lösung an.
11.3 Bei Lieferungen ins Ausland trägt der Kunde allfällige Zollgebühren, Einfuhrabgaben und sonstige Einfuhrkosten, sofern nichts anderes vereinbart wurde.
11.4 Das Eigentum an einem gelieferten Produkt geht erst nach vollständiger Bezahlung des Kaufpreises auf den Kunden über.
11.5 Bis zum Eigentumsübergang darf der Kunde das Produkt nicht verkaufen, vermieten oder verpfänden, soweit dies mit dem Eigentumsvorbehalt unvereinbar ist.
11.6 Der Kunde prüft die Lieferung innert angemessener Frist auf erkennbare Mängel und meldet Beanstandungen möglichst rasch.
- Rücktritt, Kündigung und Rückerstattung
12.1 Einzelne Dienstleistungen
12.1.1 Einzelaufträge enden mit vollständiger Erbringung und Bezahlung der vereinbarten Leistungen.
12.1.2 Eine Kündigung oder Beendigung vor Abschluss des Auftrags richtet sich nach der Offerte, dem Einzelvertrag und den gesetzlichen Bestimmungen.
12.1.3 Bei einer vorzeitigen Beendigung werden die bis dahin erbrachten Leistungen sowie bereits angefallene und nicht stornierbare Kosten abgerechnet.
12.1.4 Weitergehende Entschädigungen werden nur verlangt, wenn sie ausdrücklich vereinbart und verhältnismässig sind.
12.2 Dauerschuldverhältnisse und Abonnemente
12.2.1 Dauerschuldverhältnisse und Abonnemente laufen während der vereinbarten Mindestdauer. Danach verlängern sie sich automatisch um ein Jahr, sofern sie nicht mit einer Frist von 14 Tagen gekündigt werden.
12.2.2 Die Kündigung kann per E-Mail erfolgen, sofern der Kunde eindeutig identifiziert werden kann.
12.2.3 Das Recht zur ausserordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt vorbehalten.
12.3 Produkte
12.3.1 Ein freiwilliges Umtausch- oder Rückgaberecht besteht nur, wenn dies auf der Produktseite, in der Offerte oder in der Bestellbestätigung ausdrücklich vorgesehen ist.
12.3.2 Gesetzliche Rechte bei mangelhaften Produkten bleiben durch einen Ausschluss des freiwilligen Umtauschs unberührt.
12.4 Lizenzen und digitale Inhalte
12.4.1 Bei digitalen Inhalten beginnt die Leistungserbringung mit der Freischaltung, Bereitstellung oder ersten Nutzung, sofern nichts anderes vereinbart wurde.
12.4.2 Eine Rückerstattung nach vollständiger Bereitstellung oder Nutzung besteht nur, wenn dies ausdrücklich vereinbart wurde oder zwingende gesetzliche Ansprüche bestehen.
12.4.3 Für noch nicht erbrachte Leistungen werden bereits bezahlte Beträge anteilmässig zurückerstattet, sofern keine berechtigten Gegenforderungen oder nicht stornierbaren Kosten bestehen.
- Upgrades, Downgrades und Add-ons
13.1 Ein Upgrade auf ein höheres Paket ist möglich, sofern die technischen und organisatorischen Voraussetzungen gegeben sind. Die Preisänderung gilt ab dem vereinbarten Änderungszeitpunkt.
13.2 Ein Downgrade ist auf den nächsten Verlängerungszeitpunkt möglich, wenn es innerhalb der geltenden Änderungsfrist verlangt wird.
13.3 Bereits bezahlte Beträge für nicht genutzte Bestandteile eines als Gesamtleistung gebuchten Pakets werden nicht automatisch rückvergütet, sofern keine abweichende Vereinbarung besteht.
13.4 Ein Add-on wird mit der Bestellung Bestandteil des Vertrags.
13.5 Ein Add-on kann vor seiner Erbringung oder Aktivierung abbestellt werden, sofern dadurch keine nicht stornierbaren Kosten entstehen.
13.6 Nach vollständiger Erbringung oder Aktivierung wird das Add-on vollumfänglich verrechnet. Gesetzliche Mängelrechte bleiben vorbehalten.
- Gewährleistung und Mängel
14.1 Die CWD gewährleistet, dass ihre Leistungen grundsätzlich gemäss der vereinbarten Leistungsbeschreibung erbracht werden.
14.2 Die CWD gewährleistet nicht:
- eine jederzeit störungsfreie Verfügbarkeit der Website oder Plattform;
- die dauerhafte Kompatibilität mit sämtlichen Browsern, Endgeräten, Betriebssystemen und Drittplattformen;
- die dauerhafte Verfügbarkeit oder Funktionsfähigkeit von Drittsoftware;
- die Fehlerfreiheit oder rechtliche Zulässigkeit vom Kunden gelieferter Inhalte;
- einen bestimmten wirtschaftlichen, werblichen oder technischen Erfolg, sofern dieser nicht ausdrücklich zugesichert wurde.
14.3 Die CWD trifft angemessene technische und organisatorische Massnahmen zum Schutz ihrer Systeme. Sie kann jedoch keine absolute Sicherheit vor Viren, Schadsoftware, Spam, Spyware, Hacker- oder Phishing-Angriffen garantieren.
14.4 Ein Mangel ist der CWD möglichst rasch nach seiner Entdeckung konkret und nachvollziehbar zu melden.
14.5 Bei einem von der CWD zu vertretenden Mangel darf die CWD zunächst nachbessern oder eine gleichwertige Ersatzleistung erbringen.
14.6 Schlägt die Nachbesserung trotz angemessener Frist fehl oder ist sie unzumutbar, kann der Kunde – je nach Vertragstyp und gesetzlicher Zulässigkeit – eine angemessene Preisreduktion verlangen oder vom Vertrag zurücktreten.
14.7 Bei Produkten gewährleistet die CWD, dass diese bei Übergabe frei von Mängeln sind, soweit die gesetzlichen Gewährleistungsbestimmungen anwendbar sind.
14.8 Die CWD entscheidet im Rahmen der gesetzlichen Zulässigkeit, ob ein behebbarer Mangel repariert oder das Produkt ersetzt wird. Eine Reparatur durch Dritte erfolgt nur mit vorgängiger Zustimmung der CWD, ausser eine solche Zustimmung ist unzumutbar oder die CWD befindet sich mit der Mängelbehebung in Verzug.
14.9 Während einer Reparatur besteht kein Anspruch auf ein Ersatzprodukt, sofern nichts anderes vereinbart wurde.
14.10 Keine Gewährleistung besteht für Mängel, die zurückzuführen sind auf:
- unsachgemässe Nutzung;
- eigenmächtige Änderungen;
- fehlende Mitwirkung;
- ungeeignete Geräte oder Software;
- Drittanbieter;
- normale Abnutzung;
- fehlerhafte oder unvollständige Angaben des Kunden.
- Haftung
15.1 Die CWD haftet für Schäden, die sie durch vorsätzliche oder fahrlässige Verletzung vertraglicher Pflichten verursacht, nach den gesetzlichen Bestimmungen.
15.2 Soweit gesetzlich zulässig, wird die Haftung für leichte Fahrlässigkeit sowie für indirekte Schäden und Folgeschäden ausgeschlossen. Dazu gehören insbesondere entgangener Gewinn, ausgebliebene Einsparungen, Reputationsschäden, Betriebsunterbruch und mittelbare Datenverluste.
15.3 Die Haftungsbeschränkungen gelten nicht:
- bei Absicht oder Grobfahrlässigkeit;
- bei Schäden aus Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit;
- soweit zwingende gesetzliche Haftung besteht;
- soweit die CWD ausdrücklich eine Eigenschaft zugesichert hat und der Schaden gerade aus deren Fehlen entsteht.
15.4 Für Datenverluste haftet die CWD nur, soweit der Kunde keine angemessenen Datensicherungen vorgenommen hat und die Daten nicht mit vertretbarem Aufwand wiederhergestellt werden können.
15.5 Die CWD haftet nicht für Störungen, die ausschliesslich durch Drittanbieter, Hostinganbieter, Zahlungsdienstleister, Telekommunikationsanbieter oder Systeme des Kunden verursacht werden, sofern die CWD diese Störungen nicht schuldhaft verursacht hat.
15.6 Die CWD haftet für Hilfspersonen im gesetzlich zulässigen Umfang. Eine pauschale vollständige Freizeichnung für Hilfspersonen wird nicht vereinbart.
15.7 Der Kunde meldet Schäden und Störungen möglichst rasch und trifft zumutbare Massnahmen zur Schadensminderung.
- Immaterialgüterrechte
16.1 Sämtliche Rechte an den von der CWD entwickelten oder bereitgestellten Vorlagen, Konzepten, Texten, Designs, Programmcodes, Marken und sonstigen Materialien verbleiben bei der CWD oder den jeweiligen Rechteinhabern, soweit keine Übertragung oder weitergehende Lizenz vereinbart wurde.
16.2 Der Kunde erhält nur diejenigen Nutzungsrechte, die ausdrücklich vereinbart oder für die Vertragserfüllung zwingend erforderlich sind.
16.3 Die Nutzung von Arbeitsergebnissen durch den Kunden nach vollständiger Bezahlung richtet sich nach der Offerte oder Leistungsbeschreibung.
16.4 Der Kunde räumt der CWD an den von ihm bereitgestellten Inhalten die für die Vertragserfüllung erforderlichen Nutzungsrechte ein. Dies umfasst insbesondere das Speichern, Bearbeiten, Vervielfältigen und technische Weiterleiten an beigezogene Dienstleistungspartner.
16.5 Der Kunde gewährleistet, dass er über alle erforderlichen Rechte und Einwilligungen an den von ihm bereitgestellten Inhalten verfügt.
16.6 Verletzt der Kunde durch bereitgestellte Inhalte Rechte Dritter, trägt er die daraus entstehenden Folgen, sofern er die Verletzung schuldhaft verursacht hat.
16.7 Die CWD darf abgeschlossene Projekte, Screenshots und einzelne Gestaltungselemente zu Referenzzwecken verwenden, sofern dadurch keine vertraulichen oder personenbezogenen Informationen offengelegt werden. Der Kunde kann einer solchen Verwendung aus wichtigen Gründen schriftlich widersprechen.
- Datenschutz
17.1 Die CWD bearbeitet Personendaten nach den anwendbaren datenschutzrechtlichen Bestimmungen, insbesondere nach dem Schweizer Datenschutzgesetz.
17.2 Die Einzelheiten der Datenbearbeitung ergeben sich aus der separaten Datenschutzerklärung unter:
https://creativewebdesign.ch/datenschutzerklaerung/
17.3 Die Datenschutzerklärung informiert insbesondere über:
- die Identität und Kontaktdaten der verantwortlichen Stelle;
- die bearbeiteten Personendaten;
- die Zwecke der Datenbearbeitung;
- Empfänger oder Kategorien von Empfängern;
- eingesetzte Auftragsbearbeiter;
- Datenübermittlungen ins Ausland;
- Aufbewahrungsdauer oder Kriterien zu deren Bestimmung;
- Rechte der betroffenen Personen;
- Cookies, Analyse- und Marketingdienste.
17.4 Die CWD darf Personendaten bearbeiten, soweit dies:
- zur Vorbereitung, Durchführung und Abwicklung des Vertrags erforderlich ist;
- zur Erfüllung gesetzlicher Pflichten erforderlich ist;
- zur Wahrung berechtigter Interessen erforderlich ist;
- oder auf einer gültigen Einwilligung beruht.
17.5 Die CWD darf zur Vertragserfüllung geeignete Auftragsbearbeiter einsetzen. Diese erhalten nur Zugriff auf diejenigen Daten, die für die jeweilige Leistung erforderlich sind.
17.6 Direktwerbung erfolgt im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen. Der Kunde kann der Verwendung seiner Kontaktdaten für Direktwerbung jederzeit widersprechen.
17.7 Eine Weitergabe von Personendaten zu Marketingzwecken an Partner erfolgt nur, wenn hierfür eine ausreichende Rechtsgrundlage besteht und die betroffenen Personen entsprechend informiert wurden.
17.8 Die CWD darf im Rahmen der Vertragserfüllung Daten an Dienstleistungspartner, Hostinganbieter, Zahlungsdienstleister und sonstige notwendige Empfänger bekanntgeben, soweit dies für die Erbringung der vereinbarten Leistung erforderlich ist.
17.9 Datenschutzrechtliche Auskunfts-, Berichtigungs- und weitere Betroffenenrechte richten sich nach dem anwendbaren Datenschutzrecht. Der EDÖB weist darauf hin, dass bei einem Auskunftsbegehren unter anderem Informationen über bearbeitete Personendaten, Bearbeitungszwecke, Aufbewahrungsdauer und Empfänger verlangt werden können.
- Vertraulichkeit
18.1 Die Parteien behandeln sämtliche vertraulichen Informationen, die ihnen im Zusammenhang mit dem Vertragsverhältnis zugänglich werden, vertraulich und verwenden sie nur zur Vertragsabwicklung.
18.2 Als vertraulich gelten insbesondere:
- Geschäfts- und Betriebsgeheimnisse;
- Zugangsdaten;
- nicht veröffentlichte Konzepte;
- Preis- und Vertragskonditionen;
- Kundendaten;
- interne Unterlagen und Informationen.
18.3 Nicht vertraulich sind Informationen, die:
- öffentlich bekannt sind oder ohne Vertragsverletzung öffentlich werden;
- der empfangenden Partei bereits rechtmässig bekannt waren;
- von einem berechtigten Dritten rechtmässig erhalten wurden;
- aufgrund gesetzlicher Vorschriften oder behördlicher Anordnung offengelegt werden müssen.
18.4 Die Vertraulichkeitspflicht gilt während der Vertragsdauer und während fünf Jahren nach Vertragsende. Für Geschäftsgeheimnisse gilt sie so lange, wie diese rechtlich geschützt sind.
- Höhere Gewalt
19.1 Keine Partei haftet für eine Verzögerung oder Nichterfüllung, soweit diese durch ein unvorhersehbares und von der betroffenen Partei nicht zu vertretendes Ereignis verursacht wird.
19.2 Als höhere Gewalt gelten insbesondere:
- Naturkatastrophen;
- Erdbeben, Lawinen und Unwetter;
- Epidemien und Pandemien;
- Krieg, Unruhen und Terrorismus;
- Sabotage;
- Streiks und Aussperrungen;
- erhebliche Ausfälle von Energie- oder Kommunikationsnetzen;
- Cyberangriffe trotz angemessener Schutzmassnahmen;
- behördliche Massnahmen;
- sonstige Ereignisse ausserhalb des zumutbaren Einflussbereichs der betroffenen Partei.
19.3 Die betroffene Partei informiert die andere Partei möglichst rasch über die voraussichtlichen Auswirkungen und die mutmassliche Dauer.
19.4 Dauert die höhere Gewalt länger als 30 Tage, kann jede Partei den betroffenen Vertragsteil mit schriftlicher Mitteilung beenden.
19.5 Bereits bezahlte Beträge für nicht erbrachte Leistungen werden anteilmässig zurückerstattet, soweit keine bereits angefallenen oder nicht stornierbaren Kosten entgegenstehen.
- Änderungen der AGB
20.1 Die CWD darf diese AGB aus sachlichen Gründen ändern, insbesondere aufgrund gesetzlicher, technischer oder organisatorischer Änderungen.
20.2 Änderungen gelten grundsätzlich für künftige Verträge.
20.3 Bei laufenden Dauerschuldverhältnissen werden Änderungen dem Kunden mindestens 30 Tage vor ihrem Inkrafttreten in geeigneter Form mitgeteilt.
20.4 Führt eine Änderung zu einer wesentlichen Verschlechterung der Leistung oder zu einer wesentlichen Preiserhöhung, kann der Kunde den Vertrag auf den Zeitpunkt des Inkrafttretens der Änderung kündigen.
20.5 Für bereits abgeschlossene Einzelverträge gilt grundsätzlich die Fassung, die bei Vertragsabschluss in Kraft war, sofern der Kunde einer späteren Fassung nicht ausdrücklich zustimmt.
- Rangfolge
21.1 Bei Widersprüchen zwischen den Vertragsunterlagen gilt folgende Rangfolge:
- schriftliche Individualvereinbarung;
- akzeptierte Offerte;
- Leistungs- oder Produktbeschreibung;
- diese AGB;
- sonstige Informationen auf der Website.
21.2 Zwingende gesetzliche Bestimmungen gehen allen Vertragsunterlagen vor.
- Salvatorische Klausel
22.1 Sollte eine Bestimmung dieser AGB oder eines darauf gestützten Vertrags ganz oder teilweise ungültig, unwirksam oder nicht durchsetzbar sein oder werden, bleibt die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
22.2 Die ungültige oder unwirksame Bestimmung wird durch eine gesetzlich zulässige Regelung ersetzt, die dem wirtschaftlichen Zweck der ursprünglichen Bestimmung möglichst nahekommt.
22.3 Eine Vertragslücke wird nach den gesetzlichen Bestimmungen und unter Berücksichtigung des Vertragszwecks ausgefüllt.
- Anwendbares Recht
23.1 Diese AGB und die darauf gestützten Vertragsverhältnisse unterstehen schweizerischem Recht.
23.2 Zwingende gesetzliche Bestimmungen bleiben vorbehalten.
- Gerichtsstand
24.1 Für Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit dem Vertragsverhältnis sind die zuständigen Gerichte am Sitz der CWD zuständig, soweit keine zwingenden gesetzlichen Gerichtsstände gelten.
24.2 Gegenüber Konsumentinnen und Konsumenten bleiben insbesondere zwingende Gerichtsstände am Wohnsitz oder Sitz des Konsumenten vorbehalten.
24.3 Die CWD ist berechtigt, den Kunden auch an dessen gesetzlichem Wohn- oder Sitzgerichtsstand zu belangen.
- Inkrafttreten
Diese AGB treten am 18.9.2026 in Kraft und ersetzen alle früheren Fassungen.
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